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Otte & Klein
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Trockenbau

Innenausbau schnell - sauber - preiswert

Trockenbauwand

Der Ausbau in Trocken­bauweise zahlt sich aus: er ist schnell, sauber und preiswert. So kann der Wohnraum umgestaltet werden, wie Sie ihn sich wünschen. Aus einem großen Raum können in kurzer Zeit zwei kleinere werden, denn eine Zwischen­wand oder Tür ist ruckzuck eingebaut. Auch ein nachträglicher Dachausbau kann ohne viel Schmutz durchgeführt werden. Selbst in Feuchträumen profitiert man von der Trocken­bauweise, weil speziell dafür imprägnierte Gipsplatten feuchtigkeits­unempfindlich sind und WC's problemlos am Ständerwerk aufgehängt werden können.

Trockenbau in 3 Schritten:

1. Anbringen der Unterkonstruktion aus vorgefertigten Metallprofilen. Das Ständerwerk wird zunächst als Skelett der Wand aufgebaut.

2. Montage der Platten (Gipskarton- oder Gipsfaserplatten)
Das Ständerwerk wird mit Dämmung ausgekleidet und beplankt.

3. Verfugen und Verspachteln
Im Anschluss kann die Trockenbauwand entsprechend verputzt oder gestrichen werden.

Vorteile der Trockenbauweise:

✔ kurze und einfache Bauzeit✔ geringe Kosten (im Vergleich zur Massivbauweise)
✔ ohne zusätzliche Baufeuchtigkeit
✔ geringe Belastung der Baukonstruktion
✔ flexible Raumgestaltung
✔ nachträgliche Erweiterung (Rückbau) möglich

So funktioniert Trockenbau

Trockenbau

Im Trockenbau werden Trennwände aus vorgefertigten Bauteilen im Innenraum installiert. Während der Bauphase werden die Bewohner kaum gestört, da Lärmpegel und Schmutz gering sind. Das Ständerwerk wird direkt vor Ort an Wand, Boden und/oder Decke angebracht. Die Montage erfolgt einfach und sauber durch Schrauben, Stecken oder Klemmen.

Warum geht das so schnell?

Dadurch, dass Trocknungs­zeiten (wie beim Massivbau) entfallen, kann die geschaffene, glatte Oberfläche direkt weiter­verarbeitet werden. Dann wird gestrichen, tapeziert oder gefliest. Auf diese Art werden in kurzer Zeit Innenräume in Leicht­bauweise gestaltet. Klassische Bauelemente, die man dafür benötigt sind das Ständerwerk aus Metall­profilen (oder Holz), Platten aus Gips und die Dämmung aus Mineralwolle:

Erforderliches Material

  • Als Unterkonstruktion für abgehängte Decken und Wände dienen im Trockenbau Ständerwerke. Sie sorgen für die nötige Stabilität. Ständerwerke bestehen entweder aus Metall­profilen oder aus Kanthölzern und verfügen über eine hohe Tragfähigkeit. Vorwand­installationen z.B. bestehen aus einem selbsttragenden Gerüst aus verzinkten Stahlschienen, die es erlauben, Sanitär­objekte wie WC oder Waschbecken sicher zu befestigen.

  • Gips ist ein Produkt der Natur. Es wirkt feuchtigkeits­­regulierend und generiert ein gesundes Wohnklima. Gips ist nicht nur ein umwelt­­freundlicher Baustoff, sondern auch allergologisch einwandfrei. Daher sind Gipskarton­platten das ideale Material zum Aufbau von Trockenbauwänden und -decken.

  • In Verbindung mit der beidseitigen Beplankung mit Gipsplatten bietet der Dämmstoff dazwischen den entscheidenden Schallschutz und Brandschutz. Häufig kommen Mineralwolle und gelegentlich auch Naturdämm­stoffe zum Einsatz.

Trockenbauwand

Zwischen den zwei Platten aus Gipskarton sieht man hier das Ständerwerk mit durchlaufenden Elektrokabeln.

Bauphasen in Reihenfolge:

Um zu verstehen, an welcher Position innerhalb der Bauphase der Trockenbau stattfindet, ist hier die Reihenfolge der einzelnen Aufgaben aufgeführt:

  • Dacheindeckung und Dämmung
  • Einbau von Fenstern und Außentüren
  • Sanitär-Heizung-Elektroinstallation
  • Wohnraumlüftung
  • Sicherheitstechnik
  • Fußbodenheizung nach Bedarf
  • Estrichboden
  • Innenputzarbeiten
  • Trockenbau

  • Fußboden (Fliesen/ Beläge)
  • Malerarbeiten (Tapeten, Farbanstrich, Verkleidungen)
  • Sanitär (Waschbecken, Wanne, Dusche, WC, Heizkörper)
  • Innenraumtüren und Einrichtung

Eigenschaften der Gipsplatte

Die bis zu 12,5 mm dicke Platte, bestehend aus einem Gipskern und einer Beplankung aus Karton, ist ein echtes Leichtgewicht, das sich sehr gut zuschneiden lässt. Die Stabilität wird durch die Karton­ummantelung erreicht. Erhältlich in einer Breite von 600 bis 1250 mm und einer Länge zwischen 2 und 4 Metern.Spezielle Platten für unterschiedliche Einsätze bieten den nötigen Schutz und erfüllen die hohen Anforderungen, die eine einfache Platte nicht erlangen kann:
  • Schallschutz: Die Gipsplatte ist gelocht/geschlitzt
  • Brandschutz: Hier wird eine spezielle Gips-Feuerschutz­platte verwendet
  • Raumakustik: Die spezifische Gips-­Akustikplatte kommt zum Einsatz
  • Strahlenschutz: Gipsplatten mit Schutz vor elektro­magnetischer Strahlung
  • Tragfähigkeit: Spezielle Platten sind für hohe Belastungen verfügbar
Trockenbau

Tipps zur Angebotsanfrage

Wenn Sie Kosten für den Einbau einer Trockenbau­wand einholen, sollten Sie folgende Fragen klären:

  • Welche Arbeiten sind im Preis inbegriffen?
  • Fallen Materialkosten eventuell extra an?
  • Ist eine Tür geplant?
  • Soll die fertige Trocken­bauwand zusätzlich verspachtelt werden?

Diese Punkte können Sie bei verschiedenen Angeboten dann miteinander vergleichen.

Was kostet Trocken­bau?

Üblich ist bei Fachbetrieben die Berechnung der Kosten für eine Trocken­bauwand in m2 anzugeben. Wenn also eine Firma z.B. 50 € pro m2 für den Einbau einer Wand mit der Fläche von 10 m2 verlangt, ergeben sich Kosten in Höhe von 500 €.

Inpunkto Schall-, Brand- und Wärme­schutz erfüllen moderne Trocken­­bausysteme sämtliche Anforderungen, die Planer und Architekten an Innen­wände stellen!

Darum ist Trockenbau so vielfältig

Abgehängte Decken:
Der Zweck einer abgehängten Decke kann rein gestalterisch sein oder eine Schall­schutz­maßnahme. In jedem Fall kann der Einbau einer zusätzlichen Decke für die unsichtbare Kabelführung der Beleuchtung z.B. genutzt werden.

Wandsysteme:
Mit wenig Aufwand ermöglichen Trennwände oder Raumteiler eine andere Raumaufteilung. Die Wand­bekleidungen bieten in gerader oder geschwungener Form eine Vielfalt an Gestaltungs­möglichkeiten. Sie bestehen aus Gipsplatten, Holz oder Metall.

Vorwandinstallation:
Im Neu- oder Altbau kommen Vorwand­­installationen meist im sanitären Bereich zum Einsatz. Sowohl vor einer Wand, als auch als freistehenden Raumteiler kann man sie bei der Badplanung einsetzen.

Bodensysteme
Hier werden Hohlraum- und Doppelböden,sowie Trockenunterböden montiert. Dann erfolgt die Verlegung von Oberbelägen wie Parkett, Laminat oder Fliesen.

Konstruktionseinbauten
Beispielsweise Tragkonstruktionen für erhöhte Lasten, Leuchten ohne Verkabelungen, Lüftungsauslässe oder Zargen für Türen und Fenster.

Dämmung/ Isolierung
Mit Trockenbau iss ist eine effiziente Dämmung möglichmit Steinwolle oder Glaswolle (Mineralwolle). Alternativ kommen auch Naturdämmstoffe wie Flachs, Holzwolle oder Hartschaum zum Einsatz.


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